#tob nachschau: tag der offenen bandräume

manchmal, aber wirklich nur manchmal, ist es auch in zug interessant.

so ein tag wurde mir am vergangenen samstag (28.09.2013) mit dem tag der offenen bandräume beschert.

der name ist gleich auch schon das konzept. im kanton zug beheimatete musikerinnen öffnen für einmal die türen ihrer bandräume und bieten einen exklusiven einblick hinter die kulissen des musikschaffens.

los ging es um 13h00 in der galvanik, wo wir die bandräume von den delilahs und von stuck in traffic unter die lupe nehmen konnten. danach gab es eine live-schaltung via skype ins tonstudio, wo die delilahs mit den aufnahmen für ihr nächstes album beschäftigt sind.

mit dem bus fuhren wir nach cham zum unterirdischen reich von den braggarts, welches direkt unter dem neudorf center zu finden ist. da wurde auch etwas für die ohren geboten. wir konnten mitanhören, wie an einem alten song gefeilt wird, um diesen etwas aufzupeppen.

von da schnappten wir uns die s-bahn zurück in die stadt zug. genauer: ins headquarter von telli records, dem tonstudio der fratelli-b. dort wurde uns vorgeführt, wie man einen fetten hiphop-track produziert.

einen kurzen spaziergang später, standen wir in einem besprechungszimmer der stadt zug und wurden von frontal mit punkigen (aber eher leisen) klängen empfangen. noch leiser wurde es in den flauschigen räumen von soulmarks tattoo & piercing, obwohl mit das empire eine hardcore-band auf dem programm stand. unterstützt durch die stimme von ay wing wurden aber selbst kracher wie age of decadence zu sanftem schmusepop. 😉

dem see entlang flanierten wir ins podium 41, wo eigentlich ein konzert von joules angesagt war. allerdings hat uns die technik und die gesundheit des sängers einen strich durch die rechnung gemacht. dafür hatten wir etwas mehr zeit, uns bei prächtigem wetter dem gedankenaustausch und dem networking zu widmen.

zu fortgeschrittener stunde konnte man in der industrie 45 dann noch den klängen von the flying moustache, hecht und manillio horchen. so neigte sich ein informativer tag dem ende zu, untermalt mit den sounds von den dj's happy birthday jesus.

ein herzliches dankeschön gebührt den organisatoren dieses wirklich tollen anlasses, allen musikern die ihre türen – und bei den diskussionen auch ihr maul – geöffnet haben und – last but not least – auch allen anderen die sich den weg durch die zuger bandräume gepfadet haben.

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