barfood poetry > the fuck hornisschen orchestra

am donnerstag, 17.09.2009 fliegen die wort- und musikfetzen im la fourmi [luzern], wenn es heisst: barfood poetry.

dieses mal mit dem liedermacherduo the fuck hornisschen orchestra aka christian meyer & julius fischer.

seit 2004 musizieren die beiden jungen poeten zusammen, treiben schabernack und gewannen damit zum beispiel den national songslam 2007 in berlin.

die beiden, das sind julius fischer, einer der erfolgreichsten deutschsprachigen poetry slammer und liedermacher, der nicht anders kann, und christian meyer, preisgekrönter sänger tausender lieder, entertainmentbombe und ausdruckstänzer, der nicht anders will. ihre lieder wiederum sind ohrwürmer, egal ob es sich um den wald, das fohlen oder vorbeifahrende strassenbahnen handelt. die sprache ist dabei in charmant dilettantischer form das wichtigste instrument.

im herbst 2009 sind sie zum ersten mal mit ihrem programm vom fohlen und wäldern auf grosser tournee  und veröffentlichen ihre debut-cd beim sprechstation verlag.

quelle: barfoodpoetry.ch

tickets gibt es vor ort im la fourmi.

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la cigale > le marchepied, cie utilité publique

die veranstaltungsreihe la cigale bringt am donnerstag, 18. und freitag, 19.06.2009 gleich mehrere tanzstücke auf die bühne des la fourmi [luzern].

am donnerstag und freitag sind dies: le marchepied mit le lac des singes und die cie utilité publique mit code: lady 21. am freitag wird zusätzlich – und darauf sind armelle und dàire besonders stolz – der performer yan duyvendak sein werk my name is neo (for fifteen minutes) zeigen.

le marchepied – le lac des singes
in der choreographie der affensee setzt sich marchepied mit den prinzipien des sturzes bzw. der stürze und mit den begriffen zuhören, hilfe und begleitung auseinander. in bewusst humorvollem ton zeigt das stück eine spielerische und poetische welt. es entwickelt strategien, die den elan des sturzes vorbereiten, verhindern, zersetzen und entstellen, wodurch es dem ernst mancher lebenssituationen neue perspektiven verleiht.

cie utilité publique – code: lady 21
ein solo, das von der selbstwahrnehmung handelt. die illusion der hässlichkeit. code: lady 21 zeigt die dualität zwischen empfindung und anschein und wie das individuum angesichts des bilderkultes in unserer gesellschaft versucht, sich mit rollen und werten zu identifizieren, die ihm fremd sind, und sich aus der wirklichkeit in eine traumwelt flüchtet.

yan duyvendak – my name is neo (for fifteen minutes)
kann man 15 minuten lang der 'auserwählte' sein? in der zeitspanne eines films, in der sich jeder mit dem superhelden identifiziert, geben wir uns der illusion hin, jemand zu sein, der wir niemals sein werden. in dieser zeit durchqueren wir ein geheimes und unbekanntes universum, erkennen wir uns selbst in einer heilsamen katharsis. was bleibt, wenn die leinwand wieder weiss wird? wenn das licht des projektors ausgeht? wenn batman, james bond oder'neo, the one' verschwinden? ziel von my name is neo (for fifteen minutes) ist es, filmwelt und science-fiction in einem wirbel spezieller effekte mit der nackten physischen realität des menschen zu konfrontieren.

quelle: lafourmi.ch

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barfood poetry > polemisch politisch

am donnerstag, 07.05.2009 fliegen mal wieder die wortfetzen im la fourmi [luzern], wenn es heisst: barfood poetry. dieses mal geht es polemisch politisch zu und her.

wenn ein kulturminister durchs programm führt, dann kann das nichts gutes verheissen. aber wenn der kulturminister dominik riedo heisst und von der hiesigen künstlerschaft ins amt gewählt worden ist, nun quasi als primus durchs land reist und auf seine art die schweizer politik aufmischt, dann ist das etwas anderes. dann kann’s polemisch werden.

seine gäste:

  • elsa fitzgerald lebt in bern, schreibt kolumnen, artikel, essays und publiziert im megafon, der zeitschrift der reitschule bern. daneben ist sie hin und wieder performativ tätig.
  • constantin seibt war zwischen 1997 und 2005 redaktor und kolumnist der woz. heute arbeitet er als reporter beim "tages-anzeiger".
  • susi stühlinger, autorin und mitorganisatorin des u16/u20 poetry slam schaffhausen. ihr textspektrum ist breit, es reicht von erzähltexten bis hin zu assoziativen mundart-litaneien.

das kulturministerium verleiht ausserdem den prix romo für den besten leserbrief.

quelle: barfoodpoetry.ch

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company mafalda > …presque rien…

die company mafalda zeigt ihre produktion …presque rien… am dienstag, 10.02.2009 und mittwoch, 11.02.2009 im la fourmi [luzern].

in der verbindung von tanz und raum werden in …presque rien… die fortbewegung des menschlichen körpers und sein wechselspiel mit seiner umgebung thematisiert und visualisiert. mit einer kreatürlichen körpersprache erforschen und entdecken die tänzerinnen den raum, der durch von der decke hängende klebebänder definiert wird. der raum transformiert sich zur körperhülle, setzt neue voraussetzungen für die physis, die bewegungsmöglichkeiten, die körperliche erfahrung und wahrnehmung. der vermeintliche widerspruch von berechnung und chaos drängt sich auf.

…presque rien… ist sinnlich-emotionales tanztheater und gleichzeitig eine raumskulptur, die durch zeit und einfluss der tanzenden körper verändert wird. neben der zerstörung und veränderung lässt die behinderung und neudefinition der körper eine befreiend-anarchische energie aus der verzweiflung entstehen.

quelle: company mafalda (pressetext)

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