it's not a bravery…

…its' the bravery! und zwar gleich im doppelten sinn.

mutig ist es, dass depeche mode eine eher dem gitarrenlastigen – aber durchaus tanzbaren – sound fröhnende new yorker band als vorband hat. the bravery wissen durchaus zu gefallen. zumindest wenn man nicht zu engstirnig ist und nur elektronische sounds hören will.

zuerst war ich ja enttäuscht, keine karten für's depeche mode-konzert in zürich ergattert zu haben. das hat sich nun ins gegenteil gekehrt. denn in der geneva arena bot sich die gelegenheit bis 2 oder 3 meter von dave und martin entfernt zu stehen – und das ohne stellungskämpfe und anderen stress. auch von den sitzplätzen aus gesehen ist man in der geneva arena der bühne so nahe, wie sonst nur selten und die akustik ist auch gut.

das konzert selbst bot einen musikalischen leckerbissen nach dem anderen, dargeboten von einer gut aufgelegten band. für meinen geschmack war die phase mit ruhigeren stücken – zu beginn der 2. hälfte des sets – etwas zu langatmig. aber auch so gab es genügend gelegenheit sich tanzend, hüpfend und schreiend in einen schwitzenden gummiball zu verwandeln.

wenn martin und dave am ende des konzerts gemeinsam den laufsteg entern und mitten im publikum goodnight lovers zum besten geben, hat das etwas anrührendes und man sieht, dass nicht nur die leute im publikum vollauf zufrieden mit dem konzert waren.

danke dm! ich freue mich schon auf locarno…

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