dysoundbo > no me digas que ha sido solo un sueño…

am dienstag, 04.11.2008 feiert das tanzstück mit livemusik no me digas que ha sido solo un sueño… von dysoundbo (choreographie und tanz: linda magnifico / komposition und musik: sasha shlain) im la fourmi [luzern] premiere.

in luzern trifft man früher oder später menschen die tango tanzen, oder verläuft sich in eines der lokale, wo tango getanzt wird. so erging es auch mir, und ich fragte mich, wie es sein kann, dass in einer gesellschaft und in einem zeitalter, wo sich die geschlechterrolle so aufgehoben haben, tango immer populärer wird, besonders in der gehobeneren intellektuelle schichten .

nach meiner eigenen beobachtungen, ersten erfahrungen und schritten im tango tanzen, und mehreren lektüren, fand ich meine eigene antwort. im tango spürt man die sehnsucht jedes einzelnen nach einem moment der umarmung, der nähe und dem körperlichen kontakt. und man kann sich wieder ganz dem mann bzw. frau sein hingeben – ohne dabei seine haltung, oder sein gesicht zu verlieren. denn es verpflichtet zu nichts und ist nur ein flüchtiges gefühl, welches die länge eines tangoliedes hat.

dieses bild des tangos, des immer wieder zusammen kommens als ein gemeinsamer körper, einer verbindung zwischen mann und frau, möchte ich in meiner choreografie nutzen, um die zuneigung, die leidenschaft, aber auch die unterschiede, missverständnisse und probleme zwischen mann und frau darzustellen. dabei lasse ich mich mehr von dem bild und dem gefühl des tangos inspirieren, als das ich die technik des tangotanzens übernehme.

quelle: linda magnifico : dysoundbo.com

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