do you poken?

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do you poken?

poken? genau poken. ein englisches kunstwort, das sich wohl aus poke (schubsen) und token (kürzel) zusammensetzt.

im vorliegenden fall ist der poken eine online-visitenkarte, mit einer hardware-erweiterung (usb-connector) für den datenaustausch in der realen welt.

und genau so sieht mein feuer-poken aus:

mein poken

how to – online
als erstes habe ich die hand mit dem usb-connector aus dem (feuer-) körper meines poken gezogen. die hand lässt sich dann am usb-anschluss des pcs oder macs anschliessen. das usb-gerät wird erkannt und dann kann man sich über die auf dem poken befindliche datei start_poken.html mit der webseite doyoupoken.com verbinden. dort kann man mit einem dreistufigen anmeldeprozess sein persönliches konto erstellen:

  1. du gibst einen benutzernamen, deine mailadresse und einpasswort ein.
  2. wenn du willst, kannst du die zugangsdaten von (zur zeit) bis zu 25 sozialen netzwerken (facebook, myspace, etc.) erfassen.
  3. du erfasst die daten deiner persönlichen poken-identität, welche die grundlage für deine visitenkarte, der sogenanntne poken card, bildet.

how to – reale welt
was stellt man nun mit dem poken in der realen welt an? am besten hängt man ihn mit der mitgelieferten kordel irgendwohin (z. b. ein schlüsselbund), wo man ihn sinnvollerweise immer zur hand hat. findet man nun jemandem mit einem poken, gestaltet sich die sache äusserst simpel. mit einem einfachen high four (da die hände über nur vier finger verfügen, ist es eben kein high five!) der beiden hände, werden die daten innert einer sekunde ausgetauscht.

die daten kann man dann bei der nächsten verbindung des poken mit dem pc – oder dem mac – im persönlichen poken-konto importieren und anschliessend nach belieben verwalten.

so einfach ist das.

und wenn du zu faul zum lesen bist, gibt es die kurzanleitung auch als video anzuschauen:

ach ja, kaufen kann man die poken bei manor, metro boutique, big und dolmetsch zum empfohlenen verkaufspreis von 24 franken und 90 rappen.

und wer hat's erfunden? genau! eine schweizer firma mit sitz in  lausanne. aber dafür werden in holland, wo die poken schon länger im handel sind, pro tag bereits mehrere hundert einheiten davon verkauft.

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