barfood poetry > alles gute kommt vom norden

zum abschluss der 6. saison von barfood poetry gibt es am 10.05.2007 im la fourmi [luzern] spoken word und slam poetry vom feinsten unter dem motto: alles gute kommt vom norden.

ahne (berlin)
1968 in berlin-buch geboren, gelernter offset-drucker. seine geschichten liest er seit etlichen jahren bei der «reformbühne heim & welt» sowie den «surfpoeten» vor. 2001 erschien bei kiepenheuer & witsch sein erstes buch «wie ich einmal die welt rettete», 2003 dann sein zweites «ich fang noch mal von vorne an». kürzlich erschienen nun im leipziger verlag voland & quist die «zwiegespräche mit gott»: die themen der zwiegespräche reichen von kleinen alltagsproblemen bis zu den grossen fragen nach krieg und gerechtigkeit.

micha ebeling (berlin)
erlebte seine reinkarnation als halbesoteriker mitte der 60er-jahre in ostfalen. er arbeitete als schmiedegehilfe, in der diakonie und als technischer leiter einer behindertenwerkstatt. seit 1996 ist er mitglied der lesebühne «liebe statt drogen». ebeling ist ein virtuose des wortes, der metaphern aufblühen und alliterationen in aktion treten lässt, der als abgebrühter ehemaliger berliner taxi driver über scheiternde figuren philosophiert und uns als grotesker märchenerzähler mit poetischer ironie verzaubert. seine texte können alles sein: zum brüllen komisch oder voll verzweiflung, provozierend zynisch oder hoffnungslos idealistisch – im besten fall aber alles zugleich. mit «restekuscheln» erschien kürzlich bei voland & quist zum ersten mal eine sammlung seiner besten texte.

lars ruppel (marburg)
mit läppischen 20 jahren der jungspund der ersten poetry-slam-boygroup smaat. seit seinem 16. lebensjahr reist lars ruppel durch halb europa und versetzt die jeweiligen slam-zuschauer in staunen. der ehemalige punk-poet mit der überdimensionalen hornbrille konnte bereits die grossen poetry slams von münchen, frankfurt, zürich, berlin und hamburg gewinnen. die basler zeitung verglich lars ruppel bei seinem ersten auftritt im basler parterre mit ringelnatz, und das augsburger brecht-festival, kuratiert von albert ostermaier, umschrieb ihn gar als «durchtrainierten performance-sportler». selbst der «spiegel» outet sich als fan ruppels. 2006 erschien die debüt-cd «back for food» von smaat im sprechstation-verlag.

quelle: barfoodpoetry.ch

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